Kühldecken  

 

 

Das Kühldeckensystem

 

Das Kälberer Kühldeckensystem besteht aus einem formgeprägtem Aluminium Wärmeleitblech mit eingeklipstem Kupferrohr. Ein großer Rohrquerschnitt garantiert einen geringen Druckverlust. Dadurch können bei der Verlegung größere Gruppen zusammengefasst werden. Dies spart nicht nur Geld sondern auch Platz im Deckenhohlraum.

 

Bei Elementdecken wird die Heiz- Kühlelementgröße an die Größe der Deckenelemente angepasst. Die Metallkassettendecken werden als eine Einheit, einlegefertig mit rückseitiger Isolierung angeliefert. Heiz- Kühlelemente zum Einlegen in die Unterkonstruktion von Gipskarton- decken bieten wir für die Rasterbreite 330 mm, 400 mm, und 500 mm an.

 

Energie sparen mit einer Deckenheizung

 

Bei klassischen Konvektionslösungen wie z.B. Radiatoren überstreicht die erwärmte Luft solange die Raumumschließenden Flächen, bis diese warm sind und die Personen im Raum warm angestrahlt werden. Deckenheizungen geben Ihre Wärme fast zu 100 % durch Strahlung ab. Wärmestrahlen erwärmen nicht die Luft sondern nur die Oberflächen auf denen sie auftreffen.

 

Dadurch ergibt sich eine gleichmäßige Temperaturverteilung über die Raumhöhe. Die empfundene Raumtemperatur ist die gemittelte Temperatur aus der Oberflächentemperatur der Raumflächen und der Temperatur der Raumluft. Bei gleichem Temperaturempfinden kann die Raumtemperatur bei Strahlungswärmesystemen daher 2 - 4 K niedriger gewählt werden, damit sich der Mensch gleich wohl fühlt. Daraus ergibt sich eine Energieeinsparung bis zu 20%.

 

Für alle Raumhöhen geeignet

 

Entscheidend für die Behaglichkeit einer Deckenheizung ist nicht allein die Raumhöhe sondern auch die Oberflächentemperatur der erwärmten Decke. Bei normalen Raumhöhen von etwa 2,5 m sollte die Oberflächentemperatur der Decke 26°C nicht übersteigen. Diese werden bei Gipskartondecken bei etwa 40°C Vorlauftemperatur erreicht. Bei größeren Deckenhöhen sind auch höhere Oberflächentemperaturen möglich. (siehe auch Kapitel Deckenstrahlplatten)

 

 

 

Ideal in Kombination mit einer Wärmepumpe

 

Bei Deckenheizungen in normal hohen Räumen ist es zwingend notwendig, das Heizsystem mit einer niedrigen Vorlauftemperatur auszulegen. Gleichzeitig eignet sich eine aktive Decke ideal zum Heizen und Kühlen. Beide Faktoren treffen auch auf Wärmepumpen zu, bei denen sich die Jahresarbeitszahl dann erhöht, wenn die Vorlauftemperatur möglichst niedrig gewählt wird. Mit reversiblen Luft-Wasser Wärmepumpen und bei Erdwärmepumpen kann man ohne zusätzliche Geräte heizen und kühlen.

 

 

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